Nachrüstung

Aus alt, laut und mechanisch mach neu, elektrisch und modern 

Die Wartung und Instandsetzung einer älteren Bohranlage hängt irgendwann von der Verfügbarkeit an Ersatzteilen ab. Die Stahlbaukonstruktion lässt sich relativ einfach reparieren. Der Antriebstrang ist jedoch durch seine spezifischen Baugruppen, die sich stark von normalen Fahrzeugteilen unterscheiden, schwieriger aufzuarbeiten. 

Wir bieten jetzt mit unseren elektrischen Baugruppen einen neuen Weg. Aus der alten Anlage wird eine elektrische Bohranlage mit allen Möglichkeiten der modernen Antriebstechnik und Steuerung.

Ein elektrisches Hebewerk und ein elektrischer Top Drive stehen  zur Verfügung. Sie sind mit den gleichen Versorgungs-Bauteilen ausgerüstet und werden in einer gemeinsamen Steuerung integriert. 

Winde und Top Drive sind aus einem Guss, aufeinander abgestimmt und mit einheitlichem Bedien- und Wartungskonzept.

Ihre Anlage wird statisch nicht verändert. Deshalb sind keine zusätzlichen Genehmigungen erforderlich. Viele Baugruppen bleiben erhalten (Haken, Totseil, Mast  mit Kopfrollen usw.) Für Ihre vorhandene Hydraulik werden elektrisch angetriebene Pumpen eingesetzt.

Zusammenfassung der erforderlichen Arbeiten:

  1. Alle Teile des alten Antriebstranges entfernen (Hebewerk mit Kettenantrieb, Winkelgetriebe, Wirbelbremse, Gelenkwellen, Allison Getriebe, Dieselmotor). Wenn erforderlich bleiben Teile für den Fahrantrieb erhalten.
  2. Halterungen für das elektrische Hebewerk in den Rahmen schweißen
  3. Elektrisches Hebewerk und Steuerungstechnik auf dem Rahmen bauen
  4. Stromversorgung anschließen, Steuerung aktivieren
  5. Fertig und Einsatzbereit

Wir liefern alle Komponenten funktionsbereit und getestet. Wir unterstützen Sie vor Ort beim Einbau in Ihre Anlage. Für technischen Abstimmungen und bei der Inbetriebnahme stehen Ihnen unsere Spezialisten zur Seite.

Durch die Verwendung von elektrischen Standardkomponenten reduzieren sich der Umfang und die Komplexität der Wartungsarbeiten. Die Anforderungen an die Qualifikation des Servicepersonals sinken ebenfalls.

  • Einfache Wartungsarbeiten an Standardkomponenten
  • Kein Wartungsaufwand für mechanische Baugruppen, kein Verschleiß mechanischer Bauteile

Mit dem Einsatz des elektrischen Hebewerkes entfallen eine Reihe Baugruppen herkömmlicher Lösungen und es ergeben sich neue Möglichkeiten, den Bohrprozess zu automatisieren, zu überwachen und zu optimieren. 

Schleifende Bandbremsen, Wasserwirbelbremse, Kettenkästen, Gelenkwellen und Schalt-Getriebe sind nicht mehr nötig. Außerdem erhöhen sich die Arbeits- und Betriebssicherheit.

  • Teuere Ersatzteile des mechanischen Antriebes sind nicht mehr erforderlich
  • Ergebnis ist eine moderne Anlage mit verbesserten Eigenschaften, Verbesserung der Sicherheit, der Geräuschemission, des Energieverbrauches, Schutzeinrichtungen erkennen Bedienfehler und kritische Zustände
  • Weniger Wartungsanforderungen
  • Schnellere Abläufe durch Optimierung und Teilautomatisierung von Funktionen und Tätigkeiten
  • Möglichkeiten der Fernbeobachtung und Fernwartung durch Verfügbarkeit eines Datenpools im Steuerrechner
Downloads: